Bolandenschule WIESENTAL GRUNDSCHULE
BolandenschuleWIESENTALGRUNDSCHULE

Lese- und Rechtschreibintensive (LIMA)

Die Bolandenschule Wiesental ist seit dem Schuljahr 2016/17 ausgewählter Standort der Lese- und Rechtschreibintensivmaßnahmen (LIMA) des Staatlichen Schulamtes Karlsruhe für Schülerinnen und Schüler mit einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS). Die rechtliche Grundlage für die schulische Förderung ergibt sich aus der Verwaltungsvorschrift "Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf und Behinderungen" (VwV des Kultusministeriums vom 22. August 2008).

 

Wie ist die LIMA-Maßnahme umgesetzt?

 

Die LIMA-Maßnahme ist umfasst in jedem Schuljahr eine gewisse Anzahl an LRS-/ LIMA-Stunden, die aufgeteilt werden

 

  • auf die jeweiligen Schulhäuser der Bolandenschule (Bolandenschule I und II) für interne Fördermaßnahmen im Bereich LRS (Klassen 1-4)
  • auf einen zeitlichen Block für externe Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler der umliegenden Grundschulen (Klassen 2-4)

 

Die Gruppengröße beträgt i.d.R. maximal vier Kinder, die über die Dauer von mehreren Wochen von ausgebildeten Lehrkräften zunächst getestet und anschließend gefördert werden. Diesbezüglich erfolgt in den ersten Schuljahreswochen die Information der Erziehungsberechtigten der betreffenden Kinder an der Bolandenschule bzw. der umliegenden Grundschulen. Da die Gruppengröße begrenzt ist, erfolgt eine Auswahl nach dem zeitlichen Eingang der Anmeldung. Sollte ein Kind in einem zeitlichen Block aufgrund der begrenzten Anzahl der Plätze nicht an der LRS/ LIMA-Maßnahme teilnehmen können, so wird dieses Kind im nächsten zeitlichen Block desselben Schuljahres berücksichtigt. Auch hier gilt entsprechend der Anmeldezeitpunkt als Entscheidungsgrundlage für die Aufnahme.

 

LIMA an der Bolandenschule weist folgende grundlegende Elemente auf:

 

  • Die angebotenen Aufgaben und Übungen sind an den Lernentwicklungsstand des Kindes angepasst
  • Der Lernstoff ist nicht zu komplex und in überschaubare Einheiten eingeteilt
  • Die Aufgaben sind so gewählt, dass sie vom Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit gelöst werden können (Arbeit an der Nullfehlergrenze)
  • Kognitive Zusätze und Lernstrategien werden vermittelt und eingeübt (z.B. FRESCH-Strategien)
  • Behandelte Themen werden systematisch wiederholt
  • Die Förderung wird durch den Einsatz von lernstandsbezogenen Spielen aufgelockert

 

LRS-Kinder haben bisher die Erfahrung gemacht, beim Lesen und Schreiben zu versagen. Daher ist es zu Beginn der Förderung ein wichtiges Ziel, die Motivation und das Selbstvertrauen der Kinder wieder aufzubauen und zu erhalten.


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